Sonntag, Oktober 20, 2019

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9. & 10. Tag in der Fertigung

Hallo Leute,

Ich habe mich wieder mit Sektionaltoren beschäftigt.
Nur dieses Mal bestand das Material nicht aus Aluminium, sondern aus Stahl.

An den einzelnen Sektionen durfte ich mithelfen die Omega-Profile zu befestigen.
Diese Profile werden an langen Toren oder an Toren, die in einer windigen Umgebung stehen, angebracht.
Sie sind dazu da, um die Tore windstabiler zu machen.

Außerdem durfte ich wieder bohren und die Profile vernieten.

8. Tag in der Fertigung

Hallo Leute,

heute war ich im Zargenbau tätig.
Hier werden die Führungsschienen mit den Zargen der einzelnen Tore zusammengeschweißt.

Mir wurde gezeigt, wie ich punktschweiße.
Dies durfte ich dann auch mehrmals ausprobieren.
Des Weiteren durfte ich die einzelnen Schweißpunkte mit Zinkschutzfarbe streichen.
Diese Arbeit hat mir sogar am meisten Spaß gemacht,
da man sich dabei entspannen konnte.

7. Tag in der Fertigung

Hallo Leute,

heute half ich beim Bau eines Rollgitters mit.

Meinen Tag begann ich mit Gewinde schneiden.
Diese Aufgabe ist sehr einfach und zum Glück nicht laut.

Nach dem Schneiden durfte ich ein Rollgitter zusammenstecken.
Man kann dieses mit Häkeln vergleichen. Man macht die ganze Zeit das selbe.
Zuerst steckt man ein Blättchen und dann ein Röllchen auf die Stange.
Danach wieder ein Blättchen und ein Röllchen….
Mittendrin kann es auch vorkommen, dass man mehrere Blättchen hintereinander steckt.
Aber sonst ist der Ablauf gleich.

Diese Arbeit hört sich vielleicht einfach an, aber das ist es nicht.
Man muss sehr auf die Reihenfolge der Blättchen und Röllchen achten.
Wenn man nicht genau aufpasst kann es sein, dass man etwas falsch zusammensteckt.
Bis man den Fehler entdeckt, könnte es schon sein, dass man dann die ganze Reihe, oder im schlimmsten Fall mehrere Reihen, wieder ausstecken muss.
Dies ist aufwendig und nervig.
Trotzdessen macht mir das Zusammenstecken viel Spaß.

Nach dem Rollgitter zusammenstecken, durfte ich noch ein wenig „basteln“.
Ich durfte Gehäuse, welches als Spritzschutzsicherung für die Technik verwendet wird, bauen.
   
Das bedeutet, dass ich bohren, fräsen, feilen und nieten durfte.
Das Endergebnis meiner Arbeit sah nach langem Arbeiten so aus:

6. Tag in der Fertigung

Tschüss Sektional- & Schiebefalttore und hallo Rolltore.

Hallo Leute,

heute habe ich beim Bau eines Rolltors mitgewirkt.

Dafür musste man mehrere Lamellen ineinanderschieben.
Diese wurden dann mit Styropor gefüllt.
Jede Lamelle bekam dann eine Arretierung, welches mit der Lamelle vernietet wurde.

Nachdem die einzelnen Lamellen miteinander verbunden waren, wurden diese auf eine Welle aufgerollt.

Zum Schluss wurde das Rolltor für den Transport eingepackt und mit einem Kran weggehoben.

Dieses Tormodell unterscheidet sich komplett von den bisherigen Toren, bei denen ich mitgewirkt habe.
Zum einen von der Bauart und zum anderen vom Öffnen des Tors, da es aufgerollt wird.

Ich fand es sehr interessant ein neues Tormodell kennenzulernen.

5. Tag in der Fertigung

Hallo Leute,

heute befand ich mich in der Elektroabteilung.
Mir wurden ein paar Sicherheitsbauteile gezeigt, die jedes Tor besitzt.

Zum einen gibt es den Schlaffseilschalter.


Dieser stoppt das Tor, wenn dessen Tragseil reißt oder keine Spannung mehr besitzt.
Dadurch wird verhindert, dass das Tor unkontrolliert herunterfällt.

Zum anderen gibt es Hinderniserkennungen.
Diese sind im Gummi der Bodensektion eingebaut.
Dort befindet sich ein Laser, der ein Signal von der einen auf die andere Gummiseite übermittelt.
Wird der Kontakt zwischen Sender und Empfänger unterbrochen, fährt das Tor wieder hoch.
Zum Beispiel kann dies durch das Dach eines Autos, welches am Gummi streift oder
durch den Kopf einer Person, die das Gummi berührt, verursacht werden.

Es gibt auch Hinderniserkennungen ohne direkten Kontakt mit dem Tor.
Diese werden mit Lasersensoren hergestellt.
Es gibt Sensoren, die einen bestimmten Bereich am Tor überwachen.
Zum Beispiel um zu verhindern, dass sich jemand die Finger einklemmt.

 
Es gibt auch Sensoren, die Bewegungen um das Tor erkennen.


Diese stoppen das Tores, sobald man sich in dessen Nähe befindet.

An Toren, die eine Tür eingebaut haben, gibt es auch noch einen Türsicherheitsschalter.
Dieser verhindert, dass das Tor bei geöffneter Tür hochfährt.

4. Tag in der Fertigung

Hallo Leute,

heute war mein Arbeitsplatz im Lager.
Ich durfte für die Monteure bestimmte Bauteile zusammensuchen und einpacken.

         

Diese Aufgabe ist ganz entspannend.
Es fühlt sich an als würde man einkaufen.
Das einzige große Hindernis war, die einzelnen Bauteile zu finden.
Es gibt zwar auf den Aufträgen bei jedem Bauteil einen „Lagercode“, der die Suche erleichtern sollte, trotzdem war es wie eine Suche im Heuhaufen.
Dies lag unter anderem daran, dass ich keinen Schimmer hatte, wie zum Beispiel ein Rollenbock aussieht.

Am meisten Spaß gemacht hat mir das Abzählen und Verpacken von Schrauben, Muttern, U-Scheiben… .

   

Hierbei befand sich alles in einer Reihe und ich musste nicht zu viel suchen.
Worauf man aber achten musste, war genau zu lesen, welche Schrauben gebraucht werden.
Es gibt nämlich unterschiedliche Schrauben die eine fast identische Bezeichnung haben.

3. Tag in der Fertigung

Hallo Leute,

heute war mein dritter Tag in der Fertigung.
Dieses Mal war ich nicht mit Sektionaltoren, sondern mit Schiebefalttoren beschäftigt.

Die einzelnen Sektionen habe ich polieren dürfen.
Des Weiteren durfte ich ein paar Türgriffe, Zylinderblenden und Schlösser festschrauben.

2. Tag in der Fertigung

Hallo Leute,

heute war ich damit beschäftigt das Dichtgummi in die Sektionen mit den Daumen einzudrücken.
Einmal von außen:

und von innen:

Von dem ganzen Festdrücken der Gummis, brennen mir jetzt die Daumen.

Außerdem durfte ich wieder Fensterrahmenleisten anbringen und beim Tragen kleinerer Sektionen zu helfen.

1. Tag in der Fertigung

Hallo Leute,

heute war mein erster Tag in der Fertigung.
Aus Sicherheitsgründen bekam ich Arbeitsschuhe, eine Schutzbrille, Handschuhe und Gehörschutz zur Verfügung gestellt.
Diese Utensilien sind sehr wichtig, weil an manchen Maschinen echt „die Fetzen fliegen“.
Das beste Beispiel ist die Fräsmaschine:

Sie ist enorm laut und es fliegen viele Späne durch die Gegend.
Die Fräsmaschine wird benutzt, um Profile in Form zu bringen.
Dadurch passen die einzelnen Profile aneinander.

Das Fräsen macht viel Spaß, da die Maschine leicht zu bedienen ist.
Nur die Lautstärke ist gewöhnungsbedürftig.

 

Nachdem ich mehrere Profile gefräst habe, durfte ich helfen die Fensterrahmenleisten an den Sektionen anzubringen.

Dazu benötigt man nur einen Hammer und einen Spachtel.
Den Spachtel setzt man in der Kuhle der Leiste an und schlägt dann mit dem Hammer darauf.
Diese Arbeit hört & sieht auch sehr leicht aus….. ist es aber nicht.
Dies merkte ich schnell, als ich an der Reihe war.
Ich stellte fest, dass man viel Kraft, Genauigkeit und Gefühl braucht:

Kraft: um die Leiste an ihren Platz zu drücken
Genauigkeit: damit man sich nicht auf die Finger schlägt
Gefühl: damit man die Fenster nicht zerstört.

Alles in allem machte auch diese Arbeit Spaß, trotz dass es nicht so leicht war, wie erwartet.